Regelwerk DSAB
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Spielvariationen in den einzelnen
Liga-Klassen
Bezirksoberliga: 501 Double Out
16 Einzel
Einzel best of five
4
Doppel
Doppel best of three
Bezirksliga: 501
Double Out
16
Einzel
Einzel best of three
4
Doppel
Doppel best of three
A-Klassen: 501
Double Out
16
Einzel
Einzel best of three
2
Doppel
Doppel best of three
B-Klassen: 301
Masters out
16
Einzel
Einzel best of three
(2 Doppel möglich)
C-Klassen: Single
out
16
Einzel
Einzel best of three
Teamgame: Wie
Spielvariation in den einzelnen Ligaklassen
(Best of one)
Ligaspieler müssen Mitglied des DSAB sein.
Die Anmeldung erfolgt beim Ligasekretär.
Spieler dürfen nur für die Mannschaft spielen, bei der sie beim
Ligasekretär
für die laufende Saison angemeldet sind. Hierzu müssen sie persönlich auf
der
Mannschaftsmeldung unterschreiben. Wenn sich ein Spieler in mehr als
einer
Mannschaft anmeldet, wird er für die Saison gesperrt. Ein Spieler darf in
der laufenden Saison die Mannschaft nicht wechseln. Ein solcher Wechsel
ist
erst zur darauffolgenden Saison möglich. Zu
einer Mannschaft der niedrigeren
Klasse dürfen nur maximal zwei Spieler wechseln, die in der Vorsaison in
einer
höheren Klasse spielten. Grundsätzlich darf ein
Spieler in der von ihm gespielten
Saison zur nächsten Saison nur eine Klasse tiefer spielen.
(Grundlage ist die von ihm gespielte Spielklasse z.B. A,B,C).
Wenn eine Mannschaft einen Aufstiegsplatz erreicht hat, wird diese
Mannschaft und
deren Spieler wie eine Mannschaft der nächst höheren Klasse eingestuft.
Spielernachmeldungen in der laufenden Saison sind jederzeit möglich.
Der Spieler ist nur mit gültiger DSAB Chipkarte mit der aktuellen
Spielerqualifizierung
und bezahlten Jahresbeitrag spielberechtigt. Der Spieler muss sich mit
Chipkarte und
Lichtbild ausweisen. Bei Spielernachmeldung nach dem Anmeldeschluss wird
vom
Ligasekretär ein Gebühr von 4,- DM erhoben. In
dem Zeitraum der letzten drei Spieltage
einer Ligasaison ist eine Nachmeldung nicht möglich. Komplette
Mannschaften dürfen
nicht in niedrigere Klassen einer anderen Liga wechseln.
Auch wenn Mannschaften eine Saison nicht spielen, dürfen die Mannschaften
nicht abgestuft werden. Über Ausnahmeanträge entscheidet der DSAB.
Wechselt eine Mannschaft nach der Saison das Ligalokal, so bleibt der
Ligaplatz im Ligalokal. Nur wenn der Ligasekretär die wechselnde
Mannschaft in ihrer
Spielklasse unterbringen kann, darf diese Mannschaft spielen.
Gespielt wird ausschließlich an den vom DSAB anerkannten und für den
Ligabetrieb
zugelassenen Sportgeräten. Das anerkannte und zugelassene Sportgerät ist
das
Löwen Dart (Single 20 Segmente blau, double und tripple Segmente
rot).
Die Spieler dürfen ihre eigenen Darts benutzen,
wenn sie den folgenden Spezifikationen
entsprechen:
Sie müssen elastische Kunststoffspitzen haben, die ein Steckenbleiben in
den Bohrungen
des Boards ermöglichen Sie dürfen nicht länger
als 16,8 cm sein. Das Maximalgewicht
beträgt 18 g (produktionsbedingte Toleranzen
von max. 5% sind gestattet).
Die Abwurflinie muss an der dem Spieler zugewandten Kante 2,44 m zum
Board am
Boden angebracht sein. Sie ist parallel zum Board anzubringen.
Zwischen Gerät und Boden muss ein Winkel von 90° bestehen.
Daher ist eine Messung des Diagonalabstandes Bull's
Eye / Abwurflinie erforderlich.
Bei einer Höhe von 1,72 m des Bull's Eye vom
Boden ergibt sich ein Diagonalmaß von 2,98 m.
Im Zweifelsfall (Z.B. unebener Boden) ist nur das Diagonalmaß ausschlaggebend.
Eventuelle Korrekturen müssen vor Spiel- beginn vorgenommen werden.
Nachträgliche Reklamationen werden nicht berücksichtigt.
Das Board muss bei Wettkämpfen mit der vom Hersteller angegebenen
Wattzahl beleuchtet sein.
Saisonanfang
Die Ligawettbewerbe können zweimal jährlich durchgeführt werden und zwar:
I. Frühjahrssaison: letztmöglicher
Meldetermin: 01.03. des Jahres
II. Herbstsaison: letztmöglicher Meldetermin: 01.09. des
Jahres
Aus organisatorischen Gründen kann der ligainterne Meldeschluss vom
Ligasekretär
vorverlegt werden. Erst nach erfolgreicher ordentlicher Anmeldung beim
DSAB kann
eine Liga mit dem ersten Spieltag gestartet werden.
Spieltermine und Spielverlegungen
der jeweilige Spieltermin aus dem Spielplan ist verbindlich Abweichungen
vom
spielplan sind nur mit beiderseitigem
Einvernehmen der betroffenen Mannschaften
möglich und sind dem Ligasekretär rechtzeitig mitzuteilen.
Bei Nichteinigung entscheidet der Ligasekretär u. setzt einen für beide
Mannschaften verbindlichen Termin fest. Die Mannschaft die zu diesem
Termin nicht
erscheint hat das Spiel verloren. Eine Spielverlegung muss 48 vor dem
regulären
Spieltag festgelegt sein. Ist bis zu diesem Termin kein Ersatztermin
vorhanden,
so gilt der aus dem Spielplan. Spiele sollten grundsätzlich nur nach vorn
verlegt werden.
Die letzten beiden Spieltage dürfen grundsätzlich nicht nach dem
regulären Spieltag
gespielt werden. (d.h. die Spiele dürfen nur nach vorn verlegt werden).
15 min vor dem offiziellen Spielbeginn ist das Sportgerät für die
Gastmannschaft reserviert.
Wenn eine Mannschaft 30 min nach der offiziellen Startzeit nicht
angetreten ist,
hat sie das Spiel verloren. Nur höhere Gewalt ermöglicht eine Ausnahme
von dieser Regelung.
Der Spielberichtsbogen ist vor Spielbeginn auszufüllen.
Nur anwesende Spieler dürfen eingetragen werden.
Es dürfen nur Spieler mit gültiger DSAB Chipkarte für das jeweilige Team
spielen.
Die Spielerkarten sind vor Spielbeginn von den Mannschaftskapitänen zu
kontrollieren.
Ein Team kann das Ligaspiel mit 3 Spielern starten. Der 4. Spieler muss
spätestens
zum Aufruf seines Spieles in der dritten Spielrunde anwesend sein. Ist
der Spieler in
den ersten beiden Runden zu seinen Spielen nicht anwesend, hat er die
Spiele verloren.
Die Ersatzspieler (5+6) können bis zur letzten Runde in den
Spielberichtsbogen
eingetragen werden. Im Spielberichtsbogen eingetragene Spieler dürfen
nicht gestrichen
oder geändert werden. Gespielt wird nach den Spielvarianten der einzelnen
Ligaklassen.
Jeder gegen Jeden. Während des Spieles können die eingetragenen
Ersatzspieler gegen
eingetragene Spieler ausgetauscht werden.
Die ist in den entsprechenden Feldern zu vermerken.
Ein gewechselter Spieler darf nicht wieder eingewechselt werden. In einer
laufenden
Spielpaarung darf nicht gewechselt werden. Die Ersatzspieler können
gegeneinander
ausgewechselt werden. Während der laufenden Saison darf eine Mannschaft
zweimal mit
drei Spielern antreten. Tritt sie ein 3.mal nur zu dritt an, wird sie
disqualifiziert.
Jeder Spieler der aufgerufen wird, hat sich unverzüglich an der
Abwurflinie einzufinden.
Findet er sich trotz Ermahnung nicht an der Linie ein, hat er das Spiel verloren.
Die Spieler dürfen den Bereich der Abwurflinie nicht vor Spielende
verlassen.
Beide Spieler haben bei Spielbeginn darauf zu achten, dass die geforderte
Spielvariante mit Optionen gestartet wird. Sollte vor Ende des Legs festgestellt werden,
das die falsche Option eingestellt wurde wird das Leg neu gestartet.
Nach Beendigung des Legs mit der falschen
Option, wird das Leg normal gewertet.
Der Spieler der Heimmannschaft beginnt das Spiel. Den 2.Satz beginnt der
Spieler
der Gastmannschaft. Sollte ein 3.Satz erforderlich sein, wird die
Startfolge mit einem
Wurf auf Bull Eye entschieden, wobei der Spieler den 3.Satz beginnt, der
mit seinem
Pfeil das Bull Eye trifft bzw. am nächsten kommt. Die Pfeile müssen
stecken bleiben.
Treffen beide Spieler ins blaue Bull oder ins
rote Bull Eye wird der Wurf wiederholt.
Ein im Bull Eye steckender Pfeil muss vor dem Wurf des Gegners
herausgezogen werden.
Das Teamgame / Sudden Death, wird von der Heimmannschaft begonnen, Spieler 1+2
von der Heimmannschaft spielen auf Zähler 1. Spieler 3+4 spielen auf Zähler 3.
Spieler 1+2 der Gastmannschaft spielen auf Zähler 2, Spieler 3+4 auf
Zähler 4.
Die Abwurflinie darf während des Wurfes weder überschritten noch betreten
werden.
Es ist gestattet sich über die Abwurflinie zu beugen.
Auch ein Abwurf neben der Linie ist – in ihrer gedachten Verlängerung –
gestattet.
Alle 3 Darts müssen in Richtung Scheibe des
Sportgerätes geworfen werden.
(Im Doppel- bei League kann auch weitergedrückt
werden).
Alle Darts, die in Richtung Sportgerät geworfen
wurden, gelten als geworfen, gleich ob sie
punktemäßig registriert
wurden, oder ob sie von der Scheibe fallen.
Es darf auf keinen Fall nachgeworfen oder nachgedrückt werden (Ausnahme:
Wurf auf’s Bull).
Jeder Spieler akzeptiert die vom Sportgerät angegebene Punktzahl.
Können sich die Spieler im Zweifelsfall nicht einigen entscheiden die
Mannschaftskapitäne.
Jeder Spieler hat vor seinem Werfen der Darts darauf zu achten, dass das Sportgerät seine
Spielernummer anzeigt. Wirft ein Spieler, während das Sportgerät die Nummer des
Gegeners zeigt ist das
Spiel wie folgt fortzusetzen:
Hat der Spieler weniger als 3 Dart geworfen drückt er die
„Startwechseltaste“ bis seine Nummer angezeigt wird. Wirft der Spieler alle 3 Darts auf des Gegners Score bevor er den
Verstoß bemerkt, hat er seine Runde beendet und der Gegner betätigt
zweimal
die „Startwechseltaste“ und setzt das Spiel fort.
Fouls können von den Mannschaftskapitänen geahndet werden.
Fouls sind:
a) ablenkendes
Verhalten, während der Spieler wirft
b) ständiges
Übertreten der Abwurflinie
c) Absichtliches
Verzögern des Spiels
d) Missbrauch des
Gerätes oder unsportliches Verhalten.
Wird auf Foul erkannt, hat der Gegner – unabhängig vom Spielstand - das
Spiel gewonnen.
Sollte ein Gerät einmal fortlaufend falsche Punktzahlen anzeigen,
muss die Partie abgebrochen werden und der Ligasekretär ist zu
verständigen.
Das Spiel wird dann zu einem vom Ligasekretär festzulegenden Termin
nachgeholt.
Der Termin ist binden.
Nach der letzten Spielpaarung müssen die jeweiligen Mannschaftskapitäne
den korrekten
Eintrag des Ergebnisses kontrollieren und dieses durch ihre Unterschrift
bestätigen.
Nach Spielende ist das Ergebnis sofort dem Ligasekretär
mitzuteilen.
Der Spielberichtsbogen muss innerhalb von 5 Tagen dem Ligasekretär
vorliegen sonst
hat die Heimmannschaft das Spiel verloren. Sollte ein Team mehrfach den
Spielberichtsbogen nicht pünktlich einsenden, kann der Ligasekretär in
Absprache
mit dem DSAB die Mannschaft disqualifizieren.
Tritt eine Mannschaft nicht an, so hat sie das Spiel verloren.
Eine Mannschaft die 2 mal nicht antritt wird
disqualifiziert. Die bisherigen Ergebnisse
werden aus der Rangliste herausgerechnet. Tritt eine Mannschaft aus
unsportlichen
Gründen nicht an, so können die Spieler dieser Mannschaft sofort
disqualifiziert und
für die nächste Saison gesperrt werden.Um einen
reibungslosen Ablauf der Saison zu
garantieren, kann der Ligasekretär eine angemessene Kaution von den Teams
verlangen,
welche bei Saisonende zurückerstattet wird, bei Disqualifikation jedoch
einbehalten wird.
Streitfragen
Streitfragen sind mit Hilfe des Ligasekretärs zu klären.
Proteste und Einsprüche müssen auf dem Spielberichtsbogen vermerkt sein,
sonst ist ein Protest nicht möglich. Die schriftliche Ausführung des
Protestes muss
binnen 3 Tagen an den Ligasekretär gesendet werden. (Datum Poststempel
zählt).
Proteste und Einsprüche an den Bundessportwart sind schriftlich innerhalb von
6 Tagen
nach Entscheid des Ligasekretärs bei der Geschäftsstelle des DSAB unter
Einzahlung
einer Protestgebühr von 25 DM per Scheck od. auf das Konto des DSAB zu
richten.
Schiedsgericht
Entscheidungen des Bundessportwart können innerhalb von 6 Tagen beim
Schiedsgericht unter Einzahlung von 25 DM angefochten werden.
Entscheidungen des Schiedsgerichtes sind entgültig.
Ligabildung (Auf- und Abstieg)
Eine Liga besteht aus 6 bis 8 Mannschaften.
Besteht eine höhere Klasse in einzelnen Gebieten noch nicht,
so verbleiben die betreffenden Mannschaften in der derzeit höchsten
Klasse.
Auffüllen von Mannschaften
Fällt in einer höheren Klasse ein Mannschaft aus
irgendwelchen Gründen
zur nachfolgenden Saison aus, so rücken die nächstplatzierten
Mannschaften
der darrunterliegenden Klasse nach.
Klassennachbildung
Der Aufstieg wird nach sportlichen Aspekten der jeweiligen Ligaergebnisse
durch
den Ligasekretär mit Abstimmung des DSAB geregelt.
Hierzu können Relegationsspiele angesetzt werden.
Ausnahme von der 6 bis 8 Mannschaften
Regel
Fallen zur neuen Saison Mannschaften aus, oder kommen neue hinzu,
die in der niedrigsten Klasse ein Mannschaftsdefizit bzw. Überschuss
verursachen,
ist wie folgt zu verfahren:
Die oberen Klassen setzen sich immer aus 6 bis 8 Mannschaften zusammen.
Eine andere Anzahl von Mannschaften ist nur in der jeweils niedrigsten
Klasse zugelassen.
In der DSAB Liga dürfen nur Spieler ab 16 Jahre teilnehmen, sowie
Jugendliche
nur in Übereinstimmung mit dem Jugendschutzgesetz in der Fassung vom
25.02.1985
in Begleitung eines Erziehungsberechtigten.
Saisonende
Am Ende der Saison müssen alle Chipkarten beim Ligasekretär für
die neue Saison geändert werden. Nichtabgabe der Chipkarten kann zur
Sperre führen.
Spieler sind nur beim zuständigen VFS Mitglied spielberechtigt.
Bei Missbrauch wird das gesamte Team disqualifiziert